VPN - Virtual Private Network
Privat im öffentlichen Netz!
VPN (Virtual Private Network) beschreibt wie Sie über ein öffentliches Netz (z.B. das Internet) eine sichere Verbindung zu einem Anderen Netzwerk aufbauen können.
In diesem Artikel geht es nicht um die technische Umsetzung, als vielmehr um die Möglichkeiten die es Ihnen bieten kann.
Zur Zeit werden drei unterschiedliche Arten von VPN-Verbindungen unterschieden:
Site-to-Site (Netzwerk mit Netzwerk)
Zwei Netzwerke werden über sogenannte VPN-Concentratoren (auch VPN-Gateway genannt) verbunden. Dabei bauen die beiden Netzwerke selbstständig (bei bedarf) eine Verbindung zum anderen Netz auf. So sind beide Netze automatisch verbunden. Im Regelfall wird diese nicht mehr getrennt.
Anwendungsbeispiel:
Zwei Standorte einer Firma sollen auf gemeinsam nutzbare Resourcen zugreifen. Das Unternehmen setzt einen Datenserver ein. Alle Anwender sollen die Daten nutzen und diese Zentral speichern. Der Benutzer bemerkt nicht, an welchem Standort letztlich die Daten sind, er weiß nur, die Daten sind vorhanden. Gespeichert wird auf dem Datenserver.
Site-to-End (Netzwerk mit Endpunkt)
Site-to-End ist eine sehr häufige Verbindungsart. Ein Mitarbeiter soll über das Internet eine Verbindung in das Firmennetzwerk aufbauen. Aus Sicherheitsgründen ist dabei eine VPN Verbindung aufzubauen. Mit dieser Verbindung ist es dann Möglich durch das Unsichere Internet eine Verschlüsselte Verbindung herzustellen. Das ist eine sehr preisgünstige Variante.
Wir empfehlen für diese Site-to-End Verbindung zur Zeit eine Fritz!Box von AVM oder von Netzgear das Gerät SSL312.
End-to-End (Endpunkt zu Endpunkt)
Begriffserklärung:
Netzwerk - Zusammen von mehr als einem elektronischen Gerät (PC, Laptop oder Server)
Endpunkt - PC, Laptop oder Server





